Du erwartest Welpen von deiner Hündin? Whelping - also die Geburt bei Hunden - ist ein aufregendes Ereignis! Die Antwort auf deine Frage: Ja, mit der richtigen Vorbereitung kann die Welpengeburt problemlos verlaufen. Die meisten Hündinnen schaffen das ganz alleine, aber wir können ihnen das Leben deutlich leichter machen.Ich verrate dir gleich meine besten Tipps aus 10 Jahren Erfahrung mit Hundewelpen. Wusstest du zum Beispiel, dass die Körpertemperatur deiner Hündin 24 Stunden vor der Geburt unter 37,8°C fällt? Oder dass Welpenfutter in den letzten Wochen der Trächtigkeit ideal ist? Genau solche praktischen Infos helfen dir, bestens vorbereitet zu sein.In diesem Artikel zeige ich dir, wie du die perfekte Wurfkiste vorbereitest, welche Alarmzeichen du kennen musst und warum du auf keinen Fall zusätzliches Calcium geben solltest. Los geht's mit den wichtigsten Vorbereitungen für diese besondere Zeit!
E.g. :Chlorpheniramin für Haustiere: Alles was du wissen musst
- 1、Die aufregende Zeit der Welpengeburt
- 2、Die perfekte Vorbereitung
- 3、Anzeichen für die bevorstehende Geburt
- 4、Die drei Phasen der Geburt
- 5、Wann wird's gefährlich?
- 6、Häufige Fragen
- 7、Die ersten Lebenstage der Welpen
- 8、Die Entwicklung der Welpen
- 9、Die Mutterhündin nach der Geburt
- 10、Praktische Tipps für Welpenbesitzer
- 11、Witzige Welpenfakten
- 12、FAQs
Die aufregende Zeit der Welpengeburt
Was bedeutet "Whelping" eigentlich?
Stell dir vor, deine Hündin wird bald Mama! Whelping ist einfach das Fachwort für die Geburt bei Hunden. Die Trächtigkeit dauert etwa 63 Tage - das sind etwas mehr als zwei Monate voller Vorfreude!
Während dieser Zeit verändert sich der Körper deiner Hündin total. Die Hormone spielen verrückt und der Nährstoffbedarf steigt. Das Tolle ist: Die meisten Hündinnen kommen ganz ohne menschliche Hilfe klar. Aber wir können sie natürlich unterstützen!
Warum ist Vorbereitung so wichtig?
Kennst du das Gefühl, wenn man eine Reise plant und alles perfekt vorbereitet? Genauso sollte man sich auf die Welpengeburt vorbereiten. Gute Vorbereitung macht den Prozess für alle entspannter - für dich, deine Hündin und die kleinen Racker.
| Zeitpunkt | Wichtige Vorbereitung |
|---|---|
| Tag 45 der Trächtigkeit | Röntgen beim Tierarzt (Anzahl der Welpen) |
| Letzte 3 Wochen | Umstellung auf Welpenfutter |
| 1 Woche vor Geburt | Wurfkiste vorbereiten |
Die perfekte Vorbereitung
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Ernährung - das A und O
Wusstest du, dass Welpenfutter nicht nur für Welpen gut ist? Genau das richtige für trächtige Hündinnen! Aber Vorsicht: Keine zusätzlichen Calciumpräparate geben - das kann später Probleme machen.
Ich empfehle dir, einfach das normale Futter deiner Hündin durch die Welpen-Variante derselben Marke zu ersetzen. So vermeidest du Verdauungsprobleme und sie bekommt alle nötigen Nährstoffe.
Der perfekte Wurfplatz
Stell dir vor, du baust ein gemütliches Nest für die Kleinen! Eine Wurfkiste sollte:
- Einfach zu reinigen sein
- Weiche Polsterung haben
- Seitenschutz für die Welpen bieten
Ein kleiner Tipp: Ein aufgeschnittener Plastik-Pool mit weichen Handtüchern ist eine super und günstige Lösung. Und vergiss die saugfähigen Unterlagen nicht - die ersparen dir viel Putzarbeit!
Anzeichen für die bevorstehende Geburt
Die Temperatur lügt nicht
Hier kommt ein spannender Fakt: Die Körpertemperatur deiner Hündin fällt etwa 24 Stunden vor der Geburt unter 100°F (ca. 37,8°C). Normal sind 101,5°F (38,6°C). Also täglich messen!
Warum ist das so wichtig? Ganz einfach: Dieser Temperaturabfall dauert nur etwa 8 Stunden. Wenn du ihn verpasst, kann die Geburt dich überraschen. Also Thermometer bereithalten!
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Ernährung - das A und O
Deine sonst so entspannte Hündin wirkt plötzlich unruhig? Das ist völlig normal! Typische Anzeichen sind:
- Hin- und Herlaufen
- Hecheln
- Nestbau-Verhalten
- Manchmal sogar Erbrechen
Wusstest du, dass manche Hündinnen ihr Bettzeug komplett zerlegen? Keine Sorge - sie bereitet nur alles für die Kleinen vor!
Die drei Phasen der Geburt
Phase 1: Die Vorbereitung
Die Geburt beginnt mit Wehen, genau wie beim Menschen. Aber wusstest du, dass diese Phase bis zu 36 Stunden dauern kann? Meistens sind es aber nur 6-12 Stunden.
In dieser Zeit wird deine Hündin unruhig. Sie sucht den perfekten Platz, gräbt vielleicht im Bettzeug oder will einfach nicht zur Ruhe kommen. Jetzt heißt es: Geduld haben und sie unterstützen!
Phase 2: Die Welpen kommen!
Jetzt wird's spannend! Der erste Welpe macht sich auf den Weg. Normalerweise kommt alle 30-60 Minuten ein weiterer Welpe. Aber keine Panik - Pausen sind völlig normal!
Hier ein wichtiger Tipp: Die Welpen kommen in einer dünnen Membranhülle. Meist entfernt die Mama diese selbst. Falls nicht, kannst du mit einem warmen Tuch sanft nachhelfen. Aber immer vorsichtig!
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Ernährung - das A und O
Wusstest du, dass nach jedem Welpen die Plazenta kommt? Manche Hündinnen fressen diese - in der Natur eine clevere Tarnung vor Feinden. Bei uns zu Hause kannst du sie aber besser entsorgen.
Warum? Ganz einfach: Die Plazenta kann Durchfall verursachen. Und wer will das schon während der anstrengenden Geburtsphase?
Wann wird's gefährlich?
Alarmzeichen erkennen
Die meisten Geburten verlaufen problemlos. Aber wie erkennst du, wann es ernst wird? Hier die wichtigsten Warnsignale:
- Mehr als 30 Minuten starkes Pressen ohne Ergebnis
- Pause von über 4 Stunden zwischen den Welpen
- Übelriechender Ausfluss
- Teilnahmslosigkeit
Ein kleiner Witz gefällig? Warum hat der Welpe den Computer kaputt gemacht? - Weil er auf die Enter-Taste gedrückt hat! Aber im Ernst: Bei diesen Anzeichen sofort den Tierarzt rufen!
Nach der Geburt
Nach der Geburt ist vor der Pflege! Ein gewisser Ausfluss ist normal - aber er sollte nicht übel riechen. Die Farbe kann rötlich, grünlich oder bräunlich sein.
Wann wird's kritisch? Wenn der Ausfluss sehr stark ist oder fies riecht. Dann ab zum Tierarzt! Ansonsten einfach die Hündin und die Welpen in Ruhe lassen und genießen.
Häufige Fragen
Wie viele Welpen sind normal?
Das kommt ganz auf die Rasse an! Kleine Hunde haben meist 1-4 Welpen, große Rassen bis zu 12. Deshalb ist das Röntgen so wichtig - dann weißt du, was dich erwartet!
Kann ich bei der Geburt helfen?
Die beste Hilfe ist oft: Nicht stören! Aber natürlich solltest du in der Nähe bleiben. Bereite saubere Handtücher, eine Wärmelampe und die Telefonnummer deines Tierarztes vor.
Und denk dran: Jede Geburt ist anders. Manche Hündinnen brauchen absolute Ruhe, andere suchen deine Nähe. Beobachte einfach und passe dich an!
Die ersten Lebenstage der Welpen
Die kritische Anfangsphase
Die ersten 72 Stunden nach der Geburt sind absolut entscheidend! Jeder Welpe sollte innerhalb der ersten Stunde trinken - die Muttermilch enthält nämlich das lebenswichtige Kolostrum.
Was macht das Kolostrum so besonders? Es ist vollgepackt mit Antikörpern und Nährstoffen, die die Kleinen vor Infektionen schützen. Wenn ein Welpe nicht trinkt, musst du vielleicht eingreifen. Aber keine Sorge - mit etwas Geduld klappt das meistens!
Gewichtskontrolle ist Pflicht
Wusstest du, dass Welpen täglich etwa 5-10% ihres Geburtsgewichts zunehmen sollten? Regelmäßiges Wiegen ist deshalb unerlässlich. Am besten legst du dir eine kleine Tabelle an:
| Tag | Gewicht (Beispiel) | Was tun? |
|---|---|---|
| 1 | 400g | Baseline festlegen |
| 2 | 420-440g | Alles okay |
| 3 | Unter 400g | Zufüttern erwägen |
Ein kleiner Tipp von mir: Nimm eine Küchenwaage und wiege die Kleinen immer zur gleichen Tageszeit. So erkennst du Probleme frühzeitig!
Die Entwicklung der Welpen
Woche 1-2: Blind und taub, aber hungrig
Kannst du dir vorstellen, die Welt ohne Sehen und Hören zu erkunden? Genau das machen Welpen in ihren ersten Lebenstagen. Sie orientieren sich nur durch Geruch und Wärme - deshalb ist die Wärmelampe so wichtig!
Interessanter Fakt: Die Augen öffnen sich erst zwischen Tag 10-14. Und weißt du was? Selbst dann sehen sie zunächst nur verschwommen. Aber ihr Geruchssinn funktioniert perfekt - sie finden die Zitzen der Mutter immer!
Woche 3-4: Die Welt entdecken
Jetzt wird's spannend! Die Welpen fangen an zu laufen - wenn auch noch etwas wackelig. Sie beginnen mit ihren Geschwistern zu spielen und entwickeln erste Persönlichkeiten.
Warum ist diese Phase so wichtig? Weil jetzt die Sozialisation beginnt! Positive Erfahrungen mit Menschen, Geräuschen und verschiedenen Untergründen prägen die Welpen fürs Leben. Also viel kuscheln und die Kleinen behutsam an Neues gewöhnen!
Die Mutterhündin nach der Geburt
Ernährung für die stillende Mama
Deine Hündin hat jetzt einen enormen Energiebedarf - bis zu dreimal so viel wie normal! Hochwertiges Welpenfutter ist jetzt die beste Wahl, denn es enthält alles, was sie braucht.
Hier ein praktischer Tipp: Füttere mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt. So vermeidest du Verdauungsprobleme und stellst sicher, dass sie genug Nährstoffe für sich und die Welpen hat.
Wann ist die Hündin wieder "normal"?
Nach etwa 4-6 Wochen sind die Welpen entwöhnt und die Hormone deiner Hündin pendeln sich langsam wieder ein. Aber wusstest du, dass manche Hündinnen noch Wochen nach der Geburt müde und anhänglich sein können?
Das ist völlig normal! Gib ihr Zeit zur Erholung. Vielleicht gönnst du ihr ein paar Extra-Kuscheleinheiten oder ein neues Spielzeug. Sie hat schließlich Großartiges geleistet!
Praktische Tipps für Welpenbesitzer
Wann mit der Erziehung beginnen?
Früher als du denkst! Schon mit 3-4 Wochen kannst du mit ganz einfachen Regeln beginnen. Zum Beispiel: Immer nach dem Füttern kurz aus der Wurfkiste nehmen - so gewöhnen sie sich an menschlichen Kontakt.
Warum ist das wichtig? Weil diese frühen Erfahrungen die Welpen für ihr ganzes Leben prägen. Positive Erlebnisse mit Menschen machen sie zu freundlichen, ausgeglichenen Hunden.
Die ersten Tierarztbesuche
Die erste Wurmkur steht schon mit 2 Wochen an! Und dann geht's Schlag auf Schlag: Impfungen, Gesundheitschecks, Mikrochip... Aber keine Sorge, dein Tierarzt wird dich durch den ganzen Prozess führen.
Hier ein wichtiger Hinweis: Nimm dir für den ersten Besuch viel Zeit. Die Welpen sind vielleicht ängstlich und brauchen Extra-Zuwendung. Vielleicht nimmst du ein Handtuch von zu Hause mit - der vertraute Geruch beruhigt!
Witzige Welpenfakten
Schlafende Welpen - süß und wichtig
Wusstest du, dass Welpen etwa 90% des Tages schlafen? Das ist kein Faulenzen - ihr Gehirn verarbeitet in dieser Zeit alle neuen Eindrücke!
Ein kleiner Scherz gefällig? Warum hat der Welpe den Wecker gestohlen? - Weil er dachte, es sei ein Knochen! Aber im Ernst: Stör die Kleinen nicht beim Schlafen - das ist ihre wichtigste Entwicklungszeit.
Die ersten Zähnchen
Mit etwa 3 Wochen kommen die Milchzähne - und damit beginnt das große Knabbern! Bereite dich mental vor, denn jetzt wird alles angekaut: Schuhe, Möbel, Finger...
Mein Tipp: Besorg dir spezielle Welpen-Kauspielzeuge und belohne die Kleinen, wenn sie die benutzen. So lernt der Nachwuchs schnell, was er anknabbern darf und was nicht!
E.g. :So helfen Sie Ihrem Hund bei der Geburt zu Hause – ROYAL CANIN
FAQs
Q: Wie erkenne ich, dass die Geburt kurz bevorsteht?
A: Es gibt mehrere deutliche Anzeichen, auf die du achten solltest. Das sicherste Signal ist der Temperaturabfall: 24 Stunden vor der Geburt fällt die Körpertemperatur deiner Hündin unter 37,8°C (normal sind 38,6°C). Diesen kurzen Temperaturabfall solltest du täglich mit einem digitalen Thermometer kontrollieren. Kurz vor Beginn der Wehen wird deine Hündin unruhig - sie läuft hin und her, hechelt, zittert oder beginnt sogar, ihr Bettzeug zu zerkleinern. Manche Hündinnen verweigern Futter oder erbrechen sich. Ein klarer, schleimiger Ausfluss aus der Scheide ist ebenfalls ein sicheres Zeichen. Wichtig: Nicht jede Hündin zeigt alle Symptome!
Q: Was muss ich für die Wurfkiste vorbereiten?
A: Die Wurfkiste ist das Herzstück deiner Vorbereitungen! Sie sollte groß genug sein, dass die Hündin sich bequem hinlegen kann, aber mit erhöhten Seitenwänden (ca. 15-20 cm), damit die Welpen nicht herausfallen. Ich empfehle einen leicht zu reinigenden Plastik-Pool oder eine spezielle Wurfbox aus Holz. Als Polsterung eignen sich saugfähige Unterlagen oder weiche Handtücher, die du täglich wechseln kannst. Wichtig ist eine Wärmelampe in einem Abstand von etwa 60 cm über einem Teil der Box - so können sich die Welpen bei Bedarf wärmen. Vergiss nicht, die Box an einem ruhigen, zugfreien Ort aufzustellen, wo deine Hündin sich sicher fühlt. Bereite alles mindestens eine Woche vor dem Geburtstermin vor!
Q: Wie lange dauert eine normale Hundgeburt?
A: Die Geburt verläuft in drei Phasen und kann insgesamt bis zu 24 Stunden dauern. Die erste Phase mit den Vorwehen kann 6-12 Stunden (manchmal bis zu 36 Stunden) andauern. In dieser Zeit wird deine Hündin unruhig. Die zweite Phase beginnt mit der Geburt des ersten Welpen - hier kommen die Welpen normalerweise im Abstand von 30-60 Minuten. Die gesamte aktive Geburtsphase dauert meist 2-6 Stunden, bei großen Würfen auch länger. Zwischen den Welpen macht die Hündin natürliche Pausen - bis zu 4 Stunden sind normal! Die dritte Phase mit dem Abgang der Plazenten verläuft parallel zur zweiten Phase. Wichtig: Jede Geburt ist individuell - kleine Hunderassen sind oft schneller als große.
Q: Wann muss ich den Tierarzt rufen?
A: In diesen Fällen solltest du sofort handeln: Wenn deine Hündin mehr als 30 Minuten stark presst, ohne dass ein Welpe kommt. Bei einer Pause von über 4 Stunden zwischen den Welpen - besonders wenn du weißt, dass noch Welpen da sind. Bei übelriechendem, blutigem oder eitrigem Ausfluss. Wenn die Hündin apathisch wirkt oder sich übergeben muss. Auch wenn ein Welpe halb geboren ist und nicht weiterkommt, brauchst du Hilfe. Mein Tipp: Bereite die Telefonnummer deines Tierarztes oder einer tierärztlichen Notklinik schon vor der Geburt vor. Bei Unsicherheiten lieber einmal zu früh anrufen als zu spät - besonders nachts oder am Wochenende!
Q: Was füttere ich meiner trächtigen Hündin?
A: In den letzten 3-4 Wochen der Trächtigkeit solltest du auf hochwertiges Welpenfutter umstellen - das enthält mehr Kalorien und Nährstoffe. Wichtig: Nimm am besten die Welpenvariante des Futters, das deine Hündin gewohnt ist, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Füttere mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, denn der Platz im Bauch wird knapp! Auf keinen Fall solltest du zusätzliches Calcium geben - das kann später zu gefährlichen Milchfieber führen. Frisches Wasser muss immer verfügbar sein. Nach der Geburt fütterst du weiterhin das Welpenfutter, jetzt sogar mit 1,5- bis 2-facher Menge! Erst nach dem Absetzen der Welpen stellst du langsam wieder auf normales Erwachsenenfutter um.